Die Philosophie der goldenen Pyramide nach Viktor Philippi
Dankbarkeit
Tiefe, herzliche Dankbarkeit gegenüber sich selbst, den Mitmenschen und der Umwelt zu leben, bedeutet sich selbst zu erkennen. Erst der ehrliche und kritische Umgang mit sich selbst ermöglicht dem Menschen negative Gefühle, die auf Neid, Gier, Hass und Eifersucht basieren, bei sich zu erkennen und aufzulösen. Dabei hilft ihm die Vergebung.
Vergebung
Durch die Vergebung befreit sich der Mensch selbst von bewussten oder unbewussten Schuldgefühlen, Verletzungen oder Kränkungen, die seinen Entwicklungsprozess behindern. Vergebung beinhaltet mehrere Aspekte: Die Bitte um Vergebung beim Nächsten (beispielsweise für Verletzungen und Kränkungen, die man anderen unbewusst oder bewusst angetan hat). Dem Nächsten zu vergeben (z. B. die Dinge, die einen selbst verletzt haben). Sich selbst zu vergeben (z. B. Fehler, Schwächen, negative Gefühle).
Annahme
Annehmen heißt Frieden schließen: Mit sich selbst und anderen. In dem Moment, in dem der Mensch lernt, sich selbst mit allen Stärken, Schwächen und Fehlern anzunehmen, ist er in der Lage – ohne Selbstverurteilung – an seinen Schwächen zu arbeiten. Er lernt, die Fehler, die er gemacht hat, zu erkennen. Durch die Vergebung bei sich und seinen Nächsten kann er die Fehler bereinigen und das Negative umwandeln. Wenn man das Gesunde Denken aus tiefstem Herzen versteht, täglich lebt und anwendet, kehrt Frieden ein: Beim Menschen selbst und innerhalb seines Umfeldes, seiner Familie. Das allein kann dabei helfen, auch schwere Zeiten (Schicksalsschläge, Krankheiten und Tod von Angehörigen) besser zu überwinden. Dankbarkeit, Vergebung und Annahme bilden eines von vier goldenen Dreiecken, die zu der von Viktor Philippi begründeten Philosophie der Goldenen Pyramide gehören.